Archive for category technology

Vernetzte Personen

In zahlreichen Plattformen darf der geneigte Internet-Nutzer inzwischen seine persönlichen Vorlieben erfassen, Freunde sammeln und Interessengruppen beitreten. Einige der Social Networks die solche Funktionen bereitstellen, zielen speziell auf den Jobsuchenden, andere auf den Studenten, wieder andere auf den Sportler unter den Nutzern.

Einzig das tatsächliche Vernetzen von Personen ist noch nicht wirklich in diesen Systemen abgebildet. Die meisten sperren ihre Benutzerdaten ein – und ein vernetzen über mehrere Plattformen hinweg ist nur in wenigen Netzwerken und dann auch nur in Ansätzen möglich. Für Menschen sind diese Zusammenhänge nur durch Zufall zu erkennen – Suchmaschinen haben, da es keine maschinen-lesbaren Informationen über die Vernetzung der Personen gibt, komplett verloren.

Dabei ist die Technologie zur standardsierten Beschreibung von Personendaten längst vorhanden. Wie vieles Gutes, so kommt auch dieser Ansatz aus der Forschung zu Semantischem Web und nennt sich schlicht FOAF – Friend-of-a-Friend.

Herzstück des FOAF-Projekts ist ein RDF-Schema, welches Strukturen vorgibt, um Name, Alter, Arbeitsplatz etc. zu erfassen und mit den gleichen Beschreibungen anderer Personen zu verknüpfen.

Leigh Dodds stellt auf seiner Webseite ein Skript zur Verfügung, mit dem ein jeder Internet-Nutzer schnell seine eigene FOAF-Beschreibung erstellen kann. Die Beschreibung meiner Person ist von nun an unter foaf.rdf abrufbar.

, , , , ,

No Comments

Kopfsache

Gleich nachdem die Struktur dieser Seite so halbwegs klar ist – dank Worpress keine unüberwindbare Aufgabe – steht die Frage nach ein wenig Individualität auf der Tagesordnung. Hier bin ich noch recht einfach gestrickt und fange mal mit einer speziellen Gestaltung des Kopfbereichs meiner Seite an.

Reichstagskuppel, Berlin

Als Pate für meine ersten Gehversuche hier hab ich Sin City als Thema gewählt. Mit einem Foto von mir in der Kuppel des Berliner Reichstags bestückt und mit GIMP unterm Arm bin ich dann mal hinaus ins Web gezogen um ein wenig Unterstützung zu finden. Tutorialseeker war eine der Seiten, auf denen ich fündig wurde. Mit dem Sin City Style Tutorial für Photoshop, kann man schnell zu brauchbaren Ergebnissen kommen – auch in GIMP.

Ein weiteres spannendes Tutorial, dass ich sicher mal ausprobieren werde habe ich dann direkt noch auf der selben Seite gefunden. Es beschäftigt sich damit wie man Haut digital pellen kann um darunter neue Welten freizulegen.

Weiter fehlte noch das Namensschild der Website – hier spielte ich mit den Gedanken, einen Sin City oder zumindest Comic-like Schrift zu verwenden. Schließlich landete ich aber bei einem eher metallenen Schriftzug mit einigen Spritzern Blut. Bei der Erstellung dieses Schriftzug half mir wiederum ein Tutorial, diesmal ein Video, gefunden bei gimpusers.de: Wütende Tentakel im Blutrausch.

Zwei Punkte halte ich bei dem Schriftzug noch für erwähnenswert; und beide haben absolut nichts mit dem Bild an sich zu tun. Zum einen ist der Schriftzug für Suchmaschinen oder Screenreader lesbar. Dies erreiche ich durch ein CSS Image Replacement, die Phark Revisited Methode. Zum anderen sollte ein Benutzer der Seite wenigstens erahnen können, dass sich hinter dem Bild ein Link auf die Startseite dieser Website befindet. Dies realisiere ich durch einen Rollover-Effekt der z.B. auf wellstyled.com beschrieben ist.

Das Ergebnis meiner Sin City Bemühungen ist sicherlich nichts für die Ewigkeit – aber welche Website bleibt schon ewig gleich…

, , , , , , ,

No Comments