Vernetzte Personen
Posted by dmschmidt in conlabz, technology on December 9th, 2008
In zahlreichen Plattformen darf der geneigte Internet-Nutzer inzwischen seine persönlichen Vorlieben erfassen, Freunde sammeln und Interessengruppen beitreten. Einige der Social Networks die solche Funktionen bereitstellen, zielen speziell auf den Jobsuchenden, andere auf den Studenten, wieder andere auf den Sportler unter den Nutzern.
Einzig das tatsächliche Vernetzen von Personen ist noch nicht wirklich in diesen Systemen abgebildet. Die meisten sperren ihre Benutzerdaten ein – und ein vernetzen über mehrere Plattformen hinweg ist nur in wenigen Netzwerken und dann auch nur in Ansätzen möglich. Für Menschen sind diese Zusammenhänge nur durch Zufall zu erkennen – Suchmaschinen haben, da es keine maschinen-lesbaren Informationen über die Vernetzung der Personen gibt, komplett verloren.
Dabei ist die Technologie zur standardsierten Beschreibung von Personendaten längst vorhanden. Wie vieles Gutes, so kommt auch dieser Ansatz aus der Forschung zu Semantischem Web und nennt sich schlicht FOAF – Friend-of-a-Friend.
Herzstück des FOAF-Projekts ist ein RDF-Schema, welches Strukturen vorgibt, um Name, Alter, Arbeitsplatz etc. zu erfassen und mit den gleichen Beschreibungen anderer Personen zu verknüpfen.
Leigh Dodds stellt auf seiner Webseite ein Skript zur Verfügung, mit dem ein jeder Internet-Nutzer schnell seine eigene FOAF-Beschreibung erstellen kann. Die Beschreibung meiner Person ist von nun an unter foaf.rdf abrufbar.
Es grünt das Hostingangebot
Posted by dmschmidt in Unsortiertes on June 29th, 2008
Vor ein paar Tagen verkündete mein aktueller Hoster, dass meine Website nun klimaneutral gehostet werde.
Zumindest zu Energiekosten hatte ich mir schon mal vor ein paar Jahren Gedanken gemacht und als Folge meinen heimischen Server abgeschafft. Nachdem ich mir den Stromverbrauch meines Servers mal angeschaut hatte, erbrachte eine schnelle Hochrechnung, ca. 1 Euro Stromkosten am Tag und damit über 350 Euro im Jahr. Definitiv zu viel, um die privaten Mails und ein paar Dateien online zu halten. Also der Wechsel zu einem vernünftigen Hostingangebot mit Kosten von unter 50 Euro im Jahr für meine Minimalanforderungen. Natürlich profitiere ich hier davon, dass ich mir mit vielen Hardware und Energiekosten teile.
Klimaneutral aber hat natürlich erstmal nichts mit den Kosten zu tun, obwohl das sicher einen Großteil der der Motivation einer solchen Umstellung für einen Anbieter ist. Green-IT ist das Schlagwort, unter dem die Marketing-Abteilungen nun Energieeffizienz in Rechenzentren bewerben. Ein modernes Rechenzentrum kann problemlos 30% weniger Energiebedarf haben wie ein traditionelles – dass die Produktpreise entsprechend nach unten korrigiert bleibt sicher Wunschdenken.
Aber wie wird meine Website nun klimaneutral? Es wird nur noch Strom aus erneuerbaren Energien bezogen und damit der jährliche CO2-Ausstoß um etwas mehr als 9.300 Tonnen reduziert – zumindest in dem Fall meines Hosters. Der Strom für das Rechenzentrum wird in Norwegen produziert und dann ins europäische Netz eingespeist.
Eine Frage, der man in diesem Zusammenhang vielleicht mal nachgehen sollte ist, wie stark die Schwankungen im Energieverbrauch eines solchen Rechenzentrums sind. Damit landet man unweigerlich in der aktuellen Diskussion um die Beimischung von Atomstrom zu Ökostrom und der Frage, wie ernst es die Energielieferanten mit der Reinheit ihres Angebots nehmen. Öko-Zertifizierungen haben viele, viel wichtiger ist wohl wie das tägliche Geschäft läuft.
Der Gedanke eines klima-freundlichen Computerns ist bestimmt noch nicht komplett durch unsere Gesellschaft gedrungen. Dafür haben wir alle viel zu viele große und kleine elektronische Helferlein, denen wir viel zu selten den Saft abdrehn. Und selbst wenn man dann mal den Ausschalter betätigt wechseln die Geräte doch nur in den Standby-Modus und verbrauchen oft noch überraschend viel Strom. Dem will die EU nun entgegenwirken und die maximale Energie-Aufnahme regulieren. Vorerst werde ich einfach mal wieder regelmäßig den Stecker ziehen …und damit auch ein bisschen sparen.
Kopfsache
Posted by dmschmidt in technology on June 22nd, 2008
Gleich nachdem die Struktur dieser Seite so halbwegs klar ist – dank Worpress keine unüberwindbare Aufgabe – steht die Frage nach ein wenig Individualität auf der Tagesordnung. Hier bin ich noch recht einfach gestrickt und fange mal mit einer speziellen Gestaltung des Kopfbereichs meiner Seite an.

Als Pate für meine ersten Gehversuche hier hab ich Sin City als Thema gewählt. Mit einem Foto von mir in der Kuppel des Berliner Reichstags bestückt und mit GIMP unterm Arm bin ich dann mal hinaus ins Web gezogen um ein wenig Unterstützung zu finden. Tutorialseeker war eine der Seiten, auf denen ich fündig wurde. Mit dem Sin City Style Tutorial für Photoshop, kann man schnell zu brauchbaren Ergebnissen kommen – auch in GIMP.
Ein weiteres spannendes Tutorial, dass ich sicher mal ausprobieren werde habe ich dann direkt noch auf der selben Seite gefunden. Es beschäftigt sich damit wie man Haut digital pellen kann um darunter neue Welten freizulegen.
Weiter fehlte noch das Namensschild der Website – hier spielte ich mit den Gedanken, einen Sin City oder zumindest Comic-like Schrift zu verwenden. Schließlich landete ich aber bei einem eher metallenen Schriftzug mit einigen Spritzern Blut. Bei der Erstellung dieses Schriftzug half mir wiederum ein Tutorial, diesmal ein Video, gefunden bei gimpusers.de: Wütende Tentakel im Blutrausch.
Zwei Punkte halte ich bei dem Schriftzug noch für erwähnenswert; und beide haben absolut nichts mit dem Bild an sich zu tun. Zum einen ist der Schriftzug für Suchmaschinen oder Screenreader lesbar. Dies erreiche ich durch ein CSS Image Replacement, die Phark Revisited Methode. Zum anderen sollte ein Benutzer der Seite wenigstens erahnen können, dass sich hinter dem Bild ein Link auf die Startseite dieser Website befindet. Dies realisiere ich durch einen Rollover-Effekt der z.B. auf wellstyled.com beschrieben ist.
Das Ergebnis meiner Sin City Bemühungen ist sicherlich nichts für die Ewigkeit – aber welche Website bleibt schon ewig gleich…
…und los geht’s.
Ok, ich bin auch in der Welt der Blogs angekommen.
Worum geht es hier? Beruflich bewege ich mich zurzeit im Bereich der Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik. Ganz konkret arbeite ich in verschiedenen Projekten daran, (europäische) Verwaltung effizienter zu gestalten indem Kommunikation und Abläufe zw. Verwaltungen elektronisch unterstützt und optimiert werden. Sicherlich werde ich in diesem Zusammenhang hin und wieder etwas posten.
Hauptsächlich möchte ich mich aber mit Webdesign und Webapplikationen beschäftigen – und Fundstücke oder Erkenntnisse hier zusammen tragen. Ein bisschen Hintergrundinformationen zu der Arbeit von und bei conlabz wird wohl öfter mal dabei sein.